Wie kann eine kreisfreie Stadt die zusätzlichen Mittel aus dem Rheinland-Pfalz-Plan nutzen? In der sechsten Folge der EA-Video-Reihe „Sondervermögen für Kommunen“ spricht David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz und stellvertretender Vorsitzender des Städtetags Rheinland-Pfalz, über die Investitionsschwerpunkte der Stadt, die Einbindung des Stadtrats und die Herausforderungen bei der Umsetzung.
Steigende Wohnkosten, fehlender bezahlbarer Wohnraum und geringe finanzielle Reserven vieler Haushalte: Der neue „Mietenreport 2026“ des Deutschen Mieterbundes zeichnet ein angespanntes Bild des deutschen Mietwohnungsmarktes. Der Bericht verbindet eine repräsentative Befragung von Mieterinnen und Mietern mit amtlichen Statistiken und aktuellen wissenschaftlichen Studien.
Bendorf (Kreis Mayen-Koblenz) – Die Stadt Bendorf am Rhein digitalisiert ihre Kita-Landschaft konsequent. Seit 2025 bündelt die Kommune die Anmeldung für Eltern und das interne Management aller neun Einrichtungen auf einer zentralen Plattform. Das System integriert sowohl kommunale als auch kirchliche Kitas. Die Stadtverwaltung gewinnt valide Planungsdaten, Eltern können von zu Hause aus ihre Kinder anmelden und die Kita-Leitungen benötigen durch automatisierte Abläufe deutlich weniger Zeit für die Verwaltung.
Weniger Geburten, eine steigende Lebenserwartung, Migration und der Eintritt der Babyboomer in den Ruhestand verändern die Bevölkerungsstruktur Deutschlands. Welche Folgen das hat, unterscheidet sich jedoch regional erheblich. Ein umfassend aktualisiertes Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), bündelt aktuelle Daten, Forschungsbefunde und Debatten zum demografischen Wandel.
Wie gut sind die Menschen in Deutschland mit Bus und Bahn angebunden? Der neue ÖV-Atlas 2026 von Agora Verkehrswende macht die Qualität des öffentlichen Verkehrs bundesweit vergleichbar – für rund 400 Kreise und knapp 11.000 Gemeinden. Besonders interessant ist der Blick auf Rheinland-Pfalz: Beim ÖPNV im ländlichen Raum schneidet das Land im bundesweiten Vergleich besonders gut ab.
Der Sommer 2026 ist zu Ende. Die Hitzeperioden der vergangenen Monate haben jedoch erneut gezeigt, dass die Anpassung an hohe Temperaturen für Städte und Gemeinden zu einer dauerhaften Aufgabe wird. Hitze belastet Menschen, Infrastruktur und Stadtgrün gleichermaßen. Besonders dicht bebaute Quartiere können sich stark aufheizen und nachts nur langsam abkühlen.
Zwei neue Ideen aus Rheinland-Pfalz setzen auf gemeinschaftliche Unterstützung: Die dritte Runde des EA-Modellprojekts „Kommunales Crowdfunding“ ist in die Sammelphase gestartet. Bis zum 21. Dezember 2026 wollen zwei Projektteams jeweils 5.000 Euro für ihre Vorhaben einwerben.
Wie können Städte und Dörfer auch in Zukunft lebenswerte Orte bleiben? Mit dem EA-Studienpreis für Stadt- und Ortsentwicklung 2026 zeichnet die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz innovative Abschlussarbeiten aus, die praxisnahe Antworten auf aktuelle Herausforderungen von Kommunen geben.
Der Ausbau der Elektromobilität stellt Städte und Gemeinden vor eine zentrale Planungsfrage: Wo sollten neue Ladepunkte entstehen, damit sie möglichst gut erreichbar und ausgelastet sind und zugleich zu den kommunalen Verkehrs- und Mobilitätszielen passen? Ein neues Planungstool aus dem Forschungsprojekt STRALI soll Kommunen bei genau diesen Entscheidungen unterstützen.
Rechtsextremismus begegnet Menschen nicht nur in politischen Debatten, auf Demonstrationen oder in sozialen Netzwerken. Rassistische oder antisemitische Äußerungen, rechte Symbole, Einschüchterungen und Bedrohungen können auch im unmittelbaren Wohnumfeld auftreten – im Hausflur, am Gartenzaun, auf dem Dorfplatz oder in der Nachbarschafts-Chatgruppe. Die neue Handreichung „Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist“ des Bundesverbands Mobile Beratung zeigt, wie Betroffene und ihr Umfeld damit umgehen können.